Schlafstörungen:

 

 

Vieles ist schon über Schlaf gesagt und geschrieben worden.

In unserer heutigen Zeit mehren sich die Berichte über Menschen, die nicht in den Schlaf finden oder deren Schlaf auf unterschiedliche Art und Weise gestört ist.

Besonders Ein- und Durchschlafstörungen, sogenannte Insomnien, sind ein weitverbreitetes Problem; Statistiken (z.B. DAK-Gesundheitsreport 2017; Spiegel Online vom 14.06.2017; Handelsblatt vom 22.06.2017) sprechen von circa 20% der deutschen Bevölkerung, die regelmäßig unter einem gestörten Schlaf leidet.

 

Sprechen wir jedoch von Schlaftherapie, so sprechen wir weniger vom Schlaf, als von dem Weg dorthin, bzw. den Türen, die geöffnet sein müssen.

Denn schlafen können wir alle; Schlaf ist in unseren Genen programmiert. Es ist nicht der Schlaf, den wir vermissen, sondern der Schlaf kann uns nicht erreichen, wir haben den Weg dorthin verloren.

Diesen Weg wieder zu finden und zu begehen ist das Ziel, wenn wir von Schlaftherapie sprechen.

Wie stehen wir zum Thema „Schlaf“? Nehmen wir es als selbstverständlich hin, schlafen zu können – was durchaus ein gesunder Weg ist. Haben wir Angst vor ihm, weil er uns die bewusste Kontrolle nimmt oder sehnen wir ihn herbei? Wollen wir ihn zwingen oder zweifeln wir an ihm?

Besonders bei länger bestehender Problematik, kann es zu vermehrtem Grübeln kommen 

( z.B. Wie schaffe ich nur den nächsten Tag? Bestimmt schlafe ich wieder schlecht! ), welches häufig noch zu einer Verstärkung der Symptomatik führt. Auch Probleme im Alltag und schwierige Lebensübergänge können dazu führen, dass der Schlaf ausbleibt.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten sich dem Schlaf zu nähern und viele suchen den bewussten Zugang.

Da Schlafstörungen auch sekundär, z.B. durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Schlafapnoe oder Medikamente ausgelöst werden können, gehört der Besuch bei Ihrem Haus- oder einem Facharzt mit dazu. Auch das Führen eines Schlaftagebuches und der Besuch eines Schlaflabors sind wichtige zusätzliche Maßnahmen.

 

Wie gesagt, die Fähigkeit zu schlafen ist in uns vorhanden (sehen wir von seltensten Erkrankungen ab). Das zu erkennen und zu akzeptieren ist ein Schritt in die richtige Richtung. Entspannung, Entpflichtung, Gelassenheit und Geduld können weitere Türen öffnen.

Einiges ist genetisch programmiert -  der Frühaufsteher, der schon um 6:00 morgens voller Energie die erste Runde dreht und der Spätaufsteher, der, nachdem er bis in die Nacht gearbeitet hat, am Mittag seinen Kopf durch die Tür steckt.

 

Lassen wir den Schlaf seinen Job machen und kümmern wir uns um uns selber! Filtern wir die relevanten Informationen aus der Flut von Fakten und Mythen heraus. Vielleicht helfen Ihnen Methoden, Ihren Alltag entspannter zu gestalten oder abends abzuschließen, vielleicht hilft Ihnen die Arbeit mit inneren Bildern und Fantasiereisen, vielleicht gefällt Ihnen die „Grübelecke“ oder das nächtliche Hörbuch ... Wir sind Individuen und es ist wichtig, unseren eigenen Weg zu finden, um dem Schlaf die Türen zu öffnen oder ihm einen Wegweiser aufzustellen. Dabei möchte ich Ihnen helfen!

 

Finden Sie wieder in den Schlaf!

 

 

Haben Sie Fragen oder wünschen nähere Informationen?  Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf, ich helfe Ihnen gerne weiter!

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Marion Hoheisel, Praxis für Psychotherapie (HeilprG) und Hypnose